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Reisebericht Auswärtstour Athen/Tripolis 09.12.-12.12.2015

369. Dezember 2015, besinnliche Adventszeit? Nicht mit uns...Schalke international! Das dachten sich 6 blaue Knappen und so machte man sich um 6uhr04 auf dem Weg um von Brüssel nach Athen zu fliegen. Da unser erster Vorsitzender aber sein Navi bei Odysseus (bekannt durch seine 10-jährige Irrfahrt) gekauft hatte, wurden Belgiens noch so kleinen Dörfer erkundet, weil es meint einen Stau umfahren zu müssen. Im zweiten Fahrzeug saß unser Döner und meinte die ganze Zeit nur „wir schaffen das nicht, wir schaffen das nicht“. Um 11:04 Uhr, also 46 Minuten vor Abflug am Autoparklatz angekommen hofften wir auf den bereitstehenden Shuttleservice zum Flughafen, doch fehlgeschlagen.

Um 11:20 Uhr ging es dann endlich mit dem Bulli los. Der Fahrer fuhr uns ziemlich schnell zum Flughafen. In einer Fahrweise die man sonst nur in Actionfilmen im Kino sieht ließ er einige Verkehrsregeln außer acht. Aber das war für uns gut so. 11:30 Uhr am Flughafen angekommen ging es an bewaffneten belgischen Soldaten vorbei zur Sicherheitskontrolle. Da laut Lars der Flughafen "nicht so groß ist" war Döner, nach passieren der Kontrollen sicher, dass wir den Flug noch schaffen. Trotzdem gingen wir etwas schneller (teilweise im Dauerlauf) durch das Gebäude. Da der Flughafen doch größer war, setzte Döner zum Sprint an. Wer weiß wo er zwischen dem ganzen Teer in der Lunge die Luft gefunden hat, aber er hängte die Gruppe ab und erreichte als Erster das ersehnte Gate A46.

"To Athens?" rief ihm der Mitarbeiter der Airline fragend zu. "Yes but 5 peoples come too" sagte er zu ihm als der Rest der Gruppe um die Ecke gerannt kam. So waren wir um 11:46 Uhr, als 04 Minuten vor Start im Flieger und froh das wir es geschafft haben.

Während des Fluges zeigten wir mit ein paar anderen Schalkern wer die Nummer eins am Glas ist! Die Stewardessen hatten relativ schnell unsere Getränkewünsche raus und so brachte sie uns die begehrte Gerstenkaltschale bis wir von ihr das Wort „Empty“ hörten.

Sicher in Athen gelandet kamen wir schnell am Hotel an, was nicht nur an unseren guten Kartenlesequalitäten lag. Kurz das Zimmer gecheckt und auf zum nächsten Bier. So gut wie jedes Restaurant versuchte uns für sich zu gewinnen. Letztlich entscheiden wir uns für die wahrscheinlich schlechteste Wahl die wir hätten treffen können. Anfangs noch optimistisch, den Bierpreis um 1,50 € runter gehandelt zu haben, sorgte das Essen wir einige Furore. Eins ist sicher in Deutschland wäre es nicht ans Gesundheitsamt vorbei gekommen. Also in Zukunft lieber 7 Bier - eine Mahlzeit. Für die Nachbesprechung sind wir uns alle einig für das selbe Geld in einem einheimischen griechischen Lokal einzukehren und richtig satt und vor allem lecker zu Essen.

Die Lokalität wurde nach dem schnellen Zahlen der Rechnung verlassen und wir fanden uns in der Taverne Plaka ein. Hier wurde noch das ein oder andere Pils und Ouzo eingenommen, bis wir dann auf dem Weg zum Hotel noch eine Gyros-Pita einnahmen und dann doch einigermaßen zufrieden im Hotel eintrafen.

Am nächsten Morgen nahmen wir zusammen mit „Jimmy Kater“ das griechische Frühstück zu uns. Süß stand hier im Vordergrund, aber es war voll OK.

Da heute das Spiel in Tripolos auf dem Spiel stand und wir spätestens um 14:30 Uhr mit dem Bus Richtung Flughafen starten wollten, entschieden wir uns zu erst die Akropolis zu erkunden. Gesagt, getan erwarben wir die Tickets und wurden am Eingang zunächst aufgehalten. Jens hatte seinen Schal nicht gut genug versteckt und musste ihn am Ausgang zunächst deponieren. Hier waren ein paar nette Herren, die gut auf ihn aufpassten. Wir erklimmten den obersten Punkt der Akropolis und genossen die Aussicht über Athen. Nachdem wir alles gesehen haben, entschieden wir uns den Weg in eine Taverne aufzunehmen um uns für den Trip nach Tripolis zu stärken. Diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Frischer Gyros vom Drehspieß und gebackener Käse „Saganaki“ genannt. Dazu „eiskaltes“ Bier... und alle Sechs waren zufrieden. Es konnte also losgehen zum Trip nach Tripolis. 04 Dosen Bier wurden sich am Syntagma-Platz für die Fahrt gesichert. Wir nahmen die Buslinie X95 zum Flughafen, wo die Busse des S04 bereitstanden. Mit insgesamt 8 Bussen ging es mit 20 Minuten Verspätung im Konvoi unter Polizeibegleitung auf den Weg. Leider bewahrheitete sich unsere Vermutung, dass der Verein keine Getränke zur Verfügung stellte. Die 04 Dosen waren auch schnell aufgebraucht. Der Weg nach Tripolis verlief mühsam, da nach fast jeder Maut-Station angehalten wurde und teilweise auch ausgestiegen wurde. Mitten auf der Autobahn wurde geraucht und gepinkelt. Wildpinkeln unter Polizeischutz, in Deutschland wohl undenkbar. Nach ca. 3 Stunden Fahrzeit wurde das Ziel dann endlich erreicht. Am Eingang Gate 4 gelangen wir zur Sicherheitskontrolle. Diese wurde durch die griechische Polizei sehr sorgsam durchgeführt. Danach ging's hinein, in den Ort der Unvorstellbarkeit. Stacheldraht zierte den ganzen Gästebereich, wie in einer JVA. Eine Tribüne aus Stahl und Riffelblech. Und eine Verpflegungsstation, die wir noch nie gesehen haben. Wer sich auf Bratwurst und Bier gefreut hat, der wurde auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Baguette mit Käse und Cola standen auf dem Programm. Schnell war der heimische Catering ausverkauft. Später gab es die Baguettes mit einer lauwarmen Heisswurst. Aber dies auch nie in ausreichender Menge, so dass immer wieder hieß „ausverkauft“. Vielleicht sollte Merkel mal einen Grill und einen Bier-Verkaufswagen hinschicken, damit dort Geld verdient werden kann :-)

Auf der Tribüne war es um 22:00 Uhr Ortszeit schon richtig kalt. Das Spiel machte die Gemüter warm aber die Körper waren durchgefroren. So entschieden wir uns ausnahmsweise das Stadion 04 Minuten früher zu verlassen. Die Blocksperre zu umgehen und in den warmen Bus zu kommen, was auch klappte. Relativ zügig konnten wir dann die Rückreise nach Athen antreten. Gegen 3:00 Uhr in der Frühe erreichten wir dann den Syntagma-Platz. Die Überlegung, in den ansässigen McDonalds einzukehren verwarfen wir recht schnell, da die Idee Dutzende andere Schalker auch hatten. So besorgten wir uns noch einige Dosen Bier am Kiosk und machten uns auf zum Hotel. In der Hotel-Lobby nahmen wir das Bier zu uns fielen danach todmüde in unsere Betten.

Am nächsten Tag machten wir uns auf eine kleine Seightseeing-Runde, die im Reiseführer empfohlen wurde. Zur Mittagszeit erreichten wir eine kleine gemütliche Taverne, in der wir uns entschieden auch eine Kleinigkeit zu essen. Die Kleinigkeit fiel dann etwas grösser aus und wir genehmigten uns auch das ein oder andere Bier und Ouzo. Gestärkt erkundeten wir die Umgebung und machten uns bei Einbruch der Dunkelheit zurück zu dem Gebiet im Umfeld unseres Hotels. Geplant hatten wir den Abend in der Taverne zu verbringen, in der wir am Vortag zu Mittag gegessen haben. Da hier nicht um den Bierpreis gehandelt werden konnte entschieden wir uns in die Taverne Plaka einzukehren, wo wir ja am ersten Abend bereits waren. Die Bedienung Zoras bediente uns in gewohnter Manier und so wurden einige Biere und ein kleiner Snack in Form des Saganaki verköstigt. Zudem spielte eine griechische Live-Band einheimische Klänge.

Auf dem Heimweg ins Hotel entschieden sich 04 Personen der Gruppe noch ein letztes Mahl in Athen zu sich zu nehmen. Danach ging es dann auch zum Hotel, aber nicht ohne an einem Kiosk zu halten und das Abschlussbier zu besorgen. Dies wurde „traditionell“ im Hotel-Foyer zu sich genommen.

Der Rückreise-Tag begann bereits um 05:04 Uhr Ortszeit. Jeder weckte jeden, damit keiner verschlafen konnte. So dass wir um 06:04 Uhr das Hotel verlassen konnten und den Weg Richtung Flughafen aufnahmen. Wir erreichten pünktlich den Flughafen und konnten entspannt die Sicherheitskontrollen passieren und am Gate auf das Boarding warten. Der Flug verlief ruhig und wir erreichten im 10:50 Uhr den Flughafen Brüssel.

Die geparkten Autos abgeholt, verlief auch die Fahrt im Auto diesmal ohne Zwischenfälle, so dass wir in den Niederlanden das goldene M ansteuern konnten um die begehrten Mc Kroketts zu uns zu nehmen. Danach ging es zügig Richtung Heimat, da alle müde und kaputt waren und sich auf ihre Coach bzw. Bett freuten. Nur Döner war nicht kaputt zu bekommen, er machte sich abends noch auf zur Weihnachtsfeier der Feuerwehr.

Allen in allem eine tolle Tour mit tollen Leuten. Am Montag ist bereits die Auslosung der nächsten Runde. Mal schauen welchen Gegner wir bekommen und ob wir die nächste Tour bereits planen können.

Nur der S04! Glück Auf!