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2015 prag s04 07Wir schreiben Donnerstag, den 05. November 2015. Genau 1 Jahr nach unserer Lissabon Tour ging es um 04.04 Uhr für unsere 8-köpfige Knappen-Reisegruppe Richtung Heimatland unseres geliebten Pilsener Bieres. 1 kurzfristiger krankheitsbedingter Ausfall sowie ein weiteres Mitglied unseres Fanclubs, welches sich mit der Nordkurve ab GE auf den Weg machte, soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Unser Bulli startete also aus dem beschaulichen Salzbergen samt Kartoffelsalat, Würstchen, Frikadellen, kaltem Bier und einigen Flaschen Schnappes im Gepäck. Standardmäßig hatten wir uns auch um Musik und alles weitere, was das königsblaue Reiseherz höher schlagen lässt, gekümmert und die ersten Veltins schmeckten auch schon am sehr frühen Morgen wie gewohnt lecker. Zum ersten Bierchen sollte es auch gleich das erste Highlight geben. Nachdem wir Philipp am IKEA-Parkplatz in OS einsammelten und gerade losdüsen wollten, bemerkten wir zufällig, dass Phil seine hintere und vordere rechte Autotür losgelassen hatte. Glück für ihn, sodass wir noch die Türen schließen konnten und sein Auto nun noch an Ort und Stelle steht. Die  restliche Hinfahrt lief, bis wir an einen Autohof Nähe Hannover kamen, damit sich der Fahrer mit frischem Kaffee ausstatten konnte. Dort angekommen, bemerkte ich kurz vor unserer Weiterfahrt einen Wagen an der Tanksäule, der allem Anschein nach ein Einschussloch in der Windschutzscheibe hatte. Zudem bemerkten wir, dass vorne kein Nummernschild angebracht war. Nicht genug - fuhr der Wagen natürlich auch ohne zu zahlen weg, sodass Gerd in der Tankstelle nur noch die Worte hinterließ: "Hast du noch 62€ auf der Kasse? Kannste löschen, der ist dir grad abgehaun...!".  - Was man nicht alles so erlebt. Weiter ging es dann endlich ohne weitere Vorkommnisse bis zur Grenze, hinter der wir erst einmal durch die Hälfte der tschechischen Bauernschaften schippern mussten. Interessante - wenn auch nicht sehr belebte - Impressionen von dieser Odyssee habt ihr sicherlich schon auf den Bildern bemerkt. Dennoch ließen wir uns von diesen Umständen nicht beeinflussen und kamen pünktlich zur Mittagszeit in Prag an. Nach erfolgreicher Parkplatzsuche ging es ins Hotel, um dann „frisch gemacht“ die Stadt zu erkunden. Ich schnappte mir den Stadtplan und führte unsere Truppe gen Altstadt, ehe wir direkt am Altstadtring das erste Lokal aufsuchten. Essen ok, Bier teuer und ein Service-Aufschlag bereits auf der Rechnung mit aufgeführt. Naja. Glücklicherweise hatte Nicole im Reiseführer gelesen, dass dies wohl teilweise in Prag üblich ist und man den Oberkellner ansprechen sollte. Gesagt, getan, ließ ich mir den Restaurantmanager kommen, der mir nach mehr als 5 Minuten der Diskussion sagte, dass es nur eine Empfehlung des Hauses sei, die wir so natürlich nicht zahlten. Weiter ging es über einen kurzen Abstecher am Hard Rock Cafe in Richtung zweier aus dem Reiseführer empfohlener Tavernen, welche allerdings nicht aufzufinden waren. So beschlossen Lars und ich, unseren Fußmarsch zu erweitern und wenigstens die Karlsbrücke zu besichtigen. Nach ca 5 der gut 15-20 Minuten Weg zur Sehenswürdigkeit, teilte sich unsere 8-köpfige Gruppe in 4 Kulturbanausen und 4 Reisewillige, die sich weiter zur Karlsbrücke aufmachten, während die anderen in einer Sportsbar Platz fanden. An der Karlsbrücke angekommen, staunten wir nicht schlecht über Brücke, Altstadt und Ausblick – sicher ein paar Meter mehr wert. Nach einigen Fotos auf der Brücke mit Blick auf Moldau und Burg von Prag, machten wir uns los Richtung Platz, an dem sich später die Schalker treffen sollten. Auf dem Weg noch schnell einen kühlen halben für 1,40€ reingetan -  sehr lecker im Mund. Für mich ging es dann mit der Nordkurve zu Fuß zum Stadion, während andere lieber das Taxi als Fortbewegungsmittel wählten. Der Marsch dauerte ca 70 Minuten, war aber schön anzusehen in der Dämmerung. Videosequenzen davon könnt ihr auf https://www.youtube.com/watch?v=lv274t7My_E sehen.  Das Stadion war ein kleines, recht baufälliges aber nettes Stadion, wie man es kennt. Im Block angekommen, freute man sich dann aufs Spiel, zu dem ich nicht viel sagen möchte. Mittelschwere Katastrophe, aber egal. Feuer gab es eher auf den Rängen, als die Nordkurve eine nette Pyroshow aufs Parkett legte. Auch davon könnt ihr im Video oben etwas sehen. Nach dem Spiel ging es für uns zurück zum Hotel, bevor sich 4 von uns direkt schlafen legten und 4 noch die Kneipe neben unserem Hotel unsicher machen. 0,5l Pils für 1,60€ und weniger Hocker als Spielautomaten, dazu 24 Stunden am Tag geöffnet – interessante Bude.  04 halbe später fielen wir restlichen 4 dann jedoch auch ins Bett.

Am nächsten Morgen sollte unser Bulli bereits um 9:15 wieder rollen, sodass vorher das Hotelfrühstück attackiert wurde und wir unsere letzten Kronen in Pivo investierten. Auf der Rückfahrt konnte dieses dann entspannt genossen werden, bevor sich unser volles Können in frisch gezauberten Longdrinks zeigte: Guter Rum, frisch gepresster Limettensaft und Limettenviertel, kühle Coke und Strohhalme begleiteten uns auf dem restlichen Rückweg. Sowohl Bier als auch Schnaps musste noch nachverpflichtet werden, was wohl für die Tour spricht. Gegen 17:00 erreichten wir wieder IKEA in Osnabrück und Philipps Auto war dank der geschlossenen Türen noch da. Schnell noch ein Gruppenfoto vorm Wagen mit geöffneten Türen geschossen, bevor wir kurze Zeit später Holsten erreichten. Für einige ging es nach Hause, andere machten es sich noch bei Jupp bequem, aßen ein feines Schnitzel und tranken weiter. Als es dann endgültig nach Hause ging, waren alle auch fix und fertig und hatten wie für einen Freitagabend üblich, ordentlich einen drin.

Ich freue mich schon auf die nächste Tour und wünsche allen Tripoli-Fahrern im Dezember eine geile Tour! „Wir folgen dir auf allen deinen Wegen, von der Emscher bis zum Bosporus…!“

Glück Auf
Jannik